What we love: Berlin leuchtet



Gendarmenmarkt, Schauspielhaus.

2005 strahlte Berlin erstmals auf ganz neue Weise, als das "Festival of Lights" bekannte und weniger bekannte Bauwerke der Hauptstadt in ein ganz neue Licht rückte. Erdacht wurde das zehntägige Festival von Beleuchtungsprofis, Veranstaltungsmanagern und Berlin-Begeisterten, die der alljährlichen Touristenflaute im Oktober ein Event entgegensetzen wollten. Die Idee wurde schnell zum Renner und bald zogen auch andere Städte mit ähnlichen Veranstaltungen nach.

Seit einigen Jahren ist zum "Festival of Lights" noch "Berlin leuchtet" hinzugekommen, nachdem sich eine Mitarbeiterin des Festivals hinterrücks die Namensrechte gesichert hatte und die Initiatoren daraufhin eine neue, jetzt 16-tägige Beleuchtungsveranstaltung ins Leben gerufen hatten. Nun wetteifern beide Seiten alljährlich darum, wer die besonders prestigeträchtigen Bauwerke beleuchten darf.

Den Berlinern und ihren Besuchern kann dieser Streit hinter den Kulissen egal sein, im Gegenteil profitieren sie ja davon: Zwei konkurrierende Festivals zur selben Zeit bedeuten eine Vielzahl von zusätzlichen angestrahlten Gebäuden und damit noch mehr zu sehen und zu fotografieren.

Waren in der Anfangszeit des Festival of Light die Bauwerke meist nur farbig anders angestrahlt, teilweise auch ihre Strukturen akzentuiert, so dienen manche der Gebäude heute fast nur noch als Leinwand und verschwinden oftmals fast vollständig hinter den auf ihre Fassaden projizierten Bildern, Mustern und Geschichten.

"Berlin leuchtet" begann 2016 bereits am 30. September, das "Festival of Lights" am 7.Oktober. Die Illuminationen beider Veranstaltungen sind in diesem Jahr noch bis einschließlich heute (16. Oktober) zu sehen.


Leipziger Platz, Mall of Berlin und Mosse Palais.


Leipziger Platz, Mall of Berlin und Mosse Palais.


Leipziger Platz, Mall of Berlin und Mosse Palais.


Ernst Reuter Platz.


Ernst Reuter Platz.


Gendarmenmarkt. Französischer Dom.